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Bestattungsformen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den Bestattungsarten Erd- und Feuerbestattung. Bei der Wahl der Bestattungsart spielen die persönliche Überzeugung, Religion sowie Lebenseinstellung, neben finanziellen Erwägungen, die entscheidende Rolle.

 

Die Erdbestattung

Unter einer Erdbestattung wird die Beisetzung eines Verstorbenen im Sarg in einem Erdgrab verstanden. Diese Bestattungsform war im christlich geprägten Kulturkreis über viele Jahrhunderte nicht nur die häufigste, sondern die einzige Bestattungsform überhaupt. Inzwischen liegt der Anteil der Feuerbestattungen bei ca. 70%.

Die Feuerbestattung

Der Brauch, den Körper eines Verstorbenen einzuäschern, ist in vielen Kulturen verbreitet. Auch in Mitteleuropa hat er eine lange Tradition: In der Bronzezeit, die ungefähr 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung begann, verbreitete sich die Sitte der „Leichenverbrennung“. Die Asche der Toten wurde oft in Urnen aus Keramik oder Ton gefüllt und anschließend beigesetzt. Es gab bereits eine Art Urnenfriedhof, so genannte Urnenfelder. Mit der Beheimatung des christlichen Glaubens, etwa im vierten Jahrhundert nach Christus, verschwand der Brauch der Feuerbestattung, er war sogar verboten. Es wurde als Missachtung Gottes betrachtet, den menschlichen Körper durch Verbrennung zu zerstören. Im Laufe des 20. Jahrhunderts gab zuerst die evangelische, dann auch die katholische Kirche ihren Widerstand gegen die Feuerbestattung auf.

Baumbestattung

Letzte Ruhe an den Wurzeln eines Baumes
Wald des Friedens ist eine alternative Bestattungsform. Die Asche des Verstorbenen wird direkt an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der in einem als Wald des Friedens ausgewiesenen Wald steht, was bedeutet, dass das Waldstück einzig und allein der Beisetzung menschlicher Überreste gewidmet ist. So eröffnet sich eine natürliche und würdevolle Alternative zu den bislang gewohnten Bestattungsritualen. Die Grabpflege übernimmt dabei die Natur.

Einer Beisetzung im Wald des Friedens geht grundsätzlich die Einäscherung des Verstorbenen voraus. Viele der Interessenten suchen sich bereits zu Lebzeiten einen geeigneten und ihnen „sympathischen“ Baum aus. Angehörige und Freunde werden über diesen Schritt informiert, im Idealfall wird eine Willenserklärung mit dem Beisetzungswunsch formuliert und handschriftlich hinterlegt.

Der Wald des Friedens in Feldkirch Nofels

www.walddesfriedens.at

Der Wald des Friedens ist bei uns in Vorarlberg momentan in Vorbereitung.